Hervorgehobener Beitrag

Ausreichend Schlaf kann den Testosteronspiegel verdoppeln

Das zumindest legt eine Studie der Universität Chikago 1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17520786 aus 2007 nahe.

Dass wir im Allgemeinen zu wenig schlafen, hat sich ja bereits herumgesprochen. Vor allem die hormonellen Aspekte werden zunehmend Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.

Zu wenig Schlaf kann dick machen.

Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass die Insulinsensitivität um 20 Prozent sinkt, wenn Männer in einer Nacht nur 4 Stunden schlafen. Bei Diabetikern ist dieser Effekt sogar noch ausgeprägter.2)http://care.diabetesjournals.org/content/33/7/1573Daher ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass Übergewicht und Schlafmangel häufig einhergehen. Da scheint es geradezu nur logisch zu sein, dass Typ-2-Diabetes mit einem geringerem Testosteronstatus assoziiert wird. 3)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21646372/

Schlaf & Testosteron 
Schon länger ist bekannt, dass auch der Testosteronstatus maßgeblich von ausreichendem Schlaf abhängig ist.

Um diesen Zusammenhang evidenzbasiert in Zahlen zu kleiden, haben Wissenschaftler der Universität Chicago die Menge an Testosteron gemessen, die 12 Männer zwischen 64 und 74 Jahren im Blut hatten und dies mit ihrem Schlafverhalten verglichen. Die Schlafdauer variierte von 4,5 bis 7,5 Stunden pro 24 Stunden. Je länger die Männer schliefen, desto mehr Testosteron zirkulierte im Blut.

Jene Männer, die am wenigsten schliefen, hatten einen Testosteronspiegel von 200-300 ng / dl, was den damals bekannten Durchschnittswerten für Männer in diesem Alter entsprach. Jedoch wiesen jene Männer, die am meisten schliefen, einen durchschnittlich doppelt (!) so hohen Testosteronspiegel (500-700 ng / dl) auf. Das ist eigentlich ein Niveau, das man von jungen Männern erwarten würde.

Im Ergebnis könnte dies auch den Schluss nahelegen, dass ältere Männer nicht einfach so einen Testosteronabfall in Kauf zu nehmen haben, sondern dass der Testosteronabfall im Alter auch damit im Zusammenhang stehen könnte, dass ältere Männer zunehmend immer weniger schlafen. Beachtlich in diesem Zusammenhang war auch, dass die Männer ihre Schlafdauer falsch (nämlich viel zu hoch) einschätzten.

Eine andere Studie der Universität Singapur aus dem Jahr 2010 ergab ähnliche Ergebnisse. Dort hatte man 531 Testpersonen zur Untersuchung zur Verfügung. Man befragte die Männer u.a. zu ihren Sexualgewohnheiten und zur Schlafdauer.4)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19684340Und wieder: Die Schlafdauer war unabhängig von Alter, Ausdauertraining und Körperfett positiv mit Gesamttestosteron und bioverfügbarem Testosteron korreliert. Bei jenen Männern, die angegeben hatten, mehr zu schlafen, wurden deutlich höhere Testosteronwerte gemessen. Tatsächlich hatten die Männer, die 4 Stunden geschlafen hatten, etwa 60% weniger Testosteron in ihrem Serum als die Männer, die 8 Stunden geschlafen hatten.

Nächste Studie 2011. Diesmal mussten 10 gesunde junge Männer herhalten.5)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4445839/ Und wieder: Wenn die Männer eine Woche lang nur 5 Stunden/Tag geschlafen hatten, war Ihr Testosteronspiegel um 10-15% geringer, was einer biologischen Alterung um 11 Lebensjahre entspricht.

Nicht zu unterschätzen auch die REM-Phasen, also jene Zeiten im Schlaf, von denen angenommen wird, dass wir hier träumen. Denn in diesen finden die nächtliche Erektionen bei Männern wie Frauen statt – jawohl, auch die Klitoris neigt zum größeren werden. Falls mal wer kommt und fragt.

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Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis
1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17520786
2 http://care.diabetesjournals.org/content/33/7/1573
3 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21646372/
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19684340
5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4445839/

Hilft 5HTP bei Stottern?

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Kann die Aminosäure 5-HTP Stotterern helfen, ihr Sprechen zu verbessern?

Will man dem Bericht eines Forenschreibers auf Reddit Glauben schenken, dann könnte dies vielleicht der Fall sein. Dieser schrieb vor einiger Zeit diesen Beitrag.

Demnach hätte der Mann früher (vor 16 Jahren) unter einem mittleren bis starken Stottersyndrom gelitten, das ihn zB hinderte, bestimmte Worte zu artikulieren oder Sätze zu vervollständigen. Abends zwischen 200 und 400 mg 5-htp hätten ihm geholfen, sein Stottern weitgehend unter Kontrolle zu bringen, und das seit vielen Jahren.
Auch heute noch, 16 Jahre nach dem Beginn der 5-HTP-Einnahme, würde er die Einnahme fortsetzen. Bei Beendigung der Einnahme würden die Symptome wieder stärker hervortreten.

Die Erklärung, die der Mann für die Besserung seiner Symptome hatte, war, dass er gelesen hatte, dass Stottern mit einem hohen Dopamin-Pegel assoziiert wäre. 5-HTP soll jedoch günstig auf den Serotonin-Spiegel wirken und Serotonin und Dopamin würden in einer umgekehrten Beziehung stehen. Mehr Serotonin würde zu weniger Dopamin führen und umgekehrt.

Ob diese Theorie stimmt, sei dahingestellt. Derzeitiger wissenschaftlicher Wissensstand ist, dass in bestimmten Fällen Serotonin die Dopaminproduktion hemmen kann und umgekehrt ein niedriger Serotoninspiegel zu einer Überproduktion von Dopamin führen kann.

Tatsache scheint aber jedenfalls zu sein, dass 5HTP dem Anwender massiv zu helfen scheint und das bei nur geringen Nebenwirkungen. (Leicht verminderte Libido, die nach dem Absetzen nach ein paar Tagen wieder ansteigt).

Ob 5-HTP wirklich hilft, muss wohl jeder für sich selbst austesten. Einen Versuch ist es vielleicht wert. Hier nochmals der Link zu dem bemerkenswerten Beitrag.

Den mTOR Signalweg natürlich hemmen

Achtung: Dieser Artikel ist ein Teilaspekt eines größeren Artikels auf dieser Homepage. Wer Detaillierteres zum mTor-Signalweg erfahren möchte, der sei auf diesen Artikel verwiesen.

Ganz wichtig auch vorweg: Der Großteil der Forschung zu natürlichen mTor-Inhibitoren (Hemmung des mTor-Pfades) ist in einem frühen Stadium. Zumeist handelt es sich um Studien in vitro – also im Reagenzglas. Nur zu wenigen Substanzen sind auch andere Studien verfügbar und nur eine Substanz (DIM bzw. als Vorläufer Indol-3-Carbinol) wurde mit Menschen ausgiebiger getestet.

Kalorieneinschränkung: “Dietary Restriction and Nutrient Balance in Aging”
Studie ; Studie 

Intervallfasten, (intermittierendes Fasten):

Studie Intervallfasten ist ein Teilaspekt der Kalorieneinschränkung. Vielen Menschen scheint es leichter zu fallen, auf Nahrung periodisch zu verzichten (also regelmäßig stunden- oder tageweise), als fortwährend weniger Kalorien zu sich zu nehmen.

Ketogene Diät

Studie  Doch Vorsicht! Unter ketogener Ernährung scheinen unterschiedliche Vorstellungen zu bestehen. Viele assoziieren ketogene Diät mit geringerer Kohlehydratzufuhr und erhöhter Proteinaufnahme. Gerade die erhöhte Proteinaufnahme kann auch kritisch gesehen werden (siehe nächster Punkt).

Eiweißreduktion

Eine Studie aus dem Jahr 2013 versucht dies zu untermauern.

Bewegung, Fitnesstraining

Studie Einerseits werden durch Training die mTOR-Signale in Skelettmuskulatur und Gehirn erhöht, anderseits werden die Signalwege in Leber und Fettgewebe gesenkt!

Indol-3-Carbinol/DIM Indol-3-Carbinol

Indol 3C findet man in Obst und Gemüse, insbesondere bei Kreuzblütern und da vor allem bei Mitgliedern der Gattung Brassica (Brokkoli, Karfiol, Kohl). DIM (Diindolylmethane) wird im Körper durch Verdauung von Indol-3-Carbinol gebildet und dürfte bei direkter Supplementierung eine noch stärkere Wirkung haben als das Ausgangsprodukt Indol 3C. So zB diese Studie aus dem Jahr 2013, die DIM sogar eine noch bessere Effizienz als Rapamycin attestiert. Häufig berichten Frauen, dass ihnen die Supplementierung von DIM deutlich besser durch die Wechseljahre helfen würde.

Curcumin

(Bestandteil des Gewürzes Kurkuma) Die Studie  deutet darauf hin, dass Curcumin möglicherweise beide mTOR-Signalwege (mtorc1 und mtorc2) hemmt.

Resveratrol

Resveratrol kommt u.a. in Rotwein, Weintrauben, Zwiebel, Tee, Zitrusfrüchten, Liebstöckel vor. Diese Studie aus dem Jahr verweist darauf, dass bereits frühere Arbeiten dargelegt haben, dass Resveratrol induzierte Autophagie in vitro und in vivo tumorbekämpfende Wirkungen hat. Die Studie verweist darauf, dass nicht alle Arten von Tumorzellen im gleichen Ausmaß “mTor-abhängig” sind. Den Autoren der Studie zur Folge müsste Resveratrol bei besonders mTor-abhängigen Tumoren besser wirken.

Moderater Alkoholkonsum/Alkohol

Diese Studie verweist, die sich eingehend mit der aktuellen Forschung zu Alkoholkonsum beschäftigt, scheint alles auf den Kopf zu stellen, was man bisher zu Alkoholkonsum angenommen hatte. Moderater Alkoholkonsum wird mit den Wirkungen von Rapamycin verglichen. Die Arbeit weist jedoch darauf hin, dass stärkerer Alkoholkonsum bekanntermaßen mit gegenteiligen Wirkungen verbunden ist.

Capsaicin (Chili)

Fisetin Studie  Ein Flavonoid, das vorwiegend im Kernholz des Perückenstrauchs vorkommt. Aber auch enthalten in Zwiebeln, Erdbeeren, Äpfeln, Weintraube.

Cannabidiol (CBD)

Diese Studie, die bereits 2011 veröffentlicht wurde, beschreibt vielversprechend die molekularen Wirkungen von CBD auf bestimmte Zelllinien.  Ergänzend dazu weist eine andere Studie aus dem Jahr 2020 darauf hin, dass es enorme Unterschiede in der Wirkungsweise in den USA legal erhältlichen CBD-Produkten gibt. Obwohl bei allen 8 untersuchten Vollspektrum-Produkten festgestellt werden konnte, dass die Inhaltsstoffe und deren Mengen korrekt angegeben waren,  wurde nur bei einem einzigen eine sehr erhebliche Auswirkung auf den mTOR-Signalweg gemessen. Das Öl dieses Produktes war von grüner Farbe und enthielt kein CBD-Isolat und war auch nicht in anderen Ölen (ZB Hanföl oder Olivenöl) gelöst.

Vitamin D

Auch hier bewegt sich die Forschung noch im spekulativen Bereich. Eine Arbeit beschäftigt sich jedenfalls ausführlich damit und weist auf kombinations-synergistische Effekte von Vitamin D und Everolimus (ein Rapamycin-Analog) hin.
Achtung an alle Vitamin D3-Freaks: Man muss immer darauf achten, , dass bei höheren Dosen von Vitamin D3 gleichzeitig auch Vitamin K2 supplementiert wird, sonst kann es zu Problemen mit Kalzium und Nierensteinen kommen! Ohne Vitamin K2 wird durch einen hohen Vitamin-D-Spiegel zusätzlich Kalzium aus den Knochen gelöst (anstatt in diese transportiert!). Das kann das Risiko für Osteoporose erhöhen, selbst dann wenn zusätzlich Kalzium beigegeben wird. Neben Nierensteinen droht auch eine verstärkte Verkalkung der Gefäße und daraus resultierend Herzinfarkte und Hirnschläge, oder (theoretisch auch starke) Nierenschädigungen.

EGCG (grüner Tee)

EGCG, ein im Grüntee enthaltener Wirkstoff, war noch bis vor Kurzem die Mode-Alternativ-Arznei schlechthin. Vermutlich nicht zu Unrecht. Denn nicht nur diese Studie aus 2011 weist auf desen mTor-hemmende Wirkung hin.

Olivenöl

Dieser ausführliche Beitrag, der sich mit der Behandlung von neurodegnerativen Krankheiten (zB Parkinson) beschäftigt, weist darauf hin, dass in Oliven Oleuropein enthalten ist. Jener Stoff, der für den bitteren Geschmack des Olivenöls mitverantwortlich zeichnet. Und in dieser Studie wird dem Oleuropein eine mTor-hemmende Wirkung bescheinigt.

Orostachys Japonica (Sternwurz) Studie 

Apigenin (Sellerie, Kamille, Petersilie) Studie  Apigenin ist ein Flavanoid, das reichlich in Obst (Orangen, Apfel, Kirschen, Weintrauben), Gemüse (Zwiebeln, Petersilie, Broccoli, Tomaten, Sellerie, Gerste) and Getränken  (Kamillentee, Wein) enthalten ist. Spekuliert wird, ob die Gabe von Apigenin sich günstig auf Leberzellen auswirkt

Quercetin (in Äpfeln, Zwiebeln, Rotwein, Grüner Tee, Beeren)

Koffein:

Studie 

Aspirin: Studie 

Schwarzkümmel (Thymoquinon) :

Schwarzkümmel (Nigella Sativa), nicht zu verwechseln mit dem Kreuzkümmel, wird immer beliebter bei Forschern.
Studie

Withaferin A (Ashwagandha)

Rosmarin

In dieser Studie wird Rosmarin-Extrakt ein mTOR-hemmende Wirkung (in vitro) bescheinigt. Auch eine andere Arbeit bescheinigt der Carnosin-Säure, einem Isolat aus Rosmarin, die mTor-hemmende Wirkung.

Ashwagandha und Ginseng, Anti-Aging-Wirkungen wie von Metformin und Rapamycin?

Ashwagandha und Ginseng imitieren die Wirkungen von Off-Label Anti-Aging Medikamenten

Unter Off-Label-Medikamenten versteht man solche Arzneien, die für bestimmte Krankheitsbilder erforscht und zugelassen wurden, aber auch positive Effekte in ganz anderen Bereichen haben können.

In der an Anti-Aging- Szene erfreuen sich derzeit zwei Medikamente besonderer Beliebtheit: Das Anti-Diabetesmittel Metformin und das Immunsuppressivum Rapamycin.

Beide Medikamente gelten als sogenannte mTor-Hemmer, denen eine lebensverlängernde und verjüngende Wirkung nachgesagt wird.

Im Wissenschaftsjournal „Aging“ erschien 2017 eine Studie, die nahelegt, dass die in der Naturheilkunde und im Ayurveda beliebten Pflanzen Ashwagandha und Ginseng in Bezug auf Anti-Aging ähnliche Wirkungen entfalten könnten.

Bekannt ist bereits seit längerem, dass Rapamycin die Wirkungen von extremer Kalorienreduktion nachahmt. (Neuester Trend dazu übrigens Spermidin.)

Ein Inhaltsstoff des Ashwagandha hat es den Forschern besonders angetan, nämlich das sogenannte Withaferin A, das vor allem in den Blättern der Pflanze zu finden ist. (Die meisten Anwendungen des Ashwagandha verwenden vorwiegend die Wurzel der Pflanze.) Nach Ansicht der Forscher würde Withaferin A auf einem „Gen-Level“ eine große Ähnlichkeit zu den Arzneien Metformin und Rapamycin aufweisen.

Zudem würde die Kombination von verschiedenen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Withaferin A, Ginsenoside und Gamma-Linolen-Säure (GLA) starke synergistische positive Effekte zeigen.

Anzumerken ist, dass es sich bei der Studie nicht um klinische Studien, sondern um statistische Ergebnisse eines Computermodells handelt, dass die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Pflanzenarzneien mit den Inhaltsstoffen, Wirkungen und Signalwegen der synthetischen Drogen verglich. Die Autoren der Studie betonen dies ausdrücklich und sehen ihre Arbeit lediglich als ersten Schritt um eine spätere Verifizierung dieser Annahmen in klinischen Versuchen anzuregen.

Die Geschichte des Wirkstoffs Rapamycin

Zu einem wichtigen Forschungsgebiet der Medizinwissenschaften zählt der sogenannte mTOR-Pfad. Der Kurzname des 1994 entdeckten Eiweißkörpers mTOR steht für die englische Bezeichnung Mammalian Target Of  Rapamycin – im sperrigen deutsch: “Ziel des Rapamycin bei Säugetieren”. Wie der Name nahelegt, ist seine Geschichte eng verknüpft mit der Erforschung des Wirkstoffs Rapamycin.

Entdeckungsort Rapa Nui

Rapamycin ist ein bakterielles Produkt, das in Bodenproben enthalten war, die man 1965 auf der Suche nach antifungalen Substanzen auf der Osterinsel (indonesisch: Rapa Nui) entnommen hatte. Aus diesen Proben hatte 1972 eine Gruppe um den Wissenschaftler Surendra Nath Sehgal  ein Molekül aus dem Bodenbakterium Streptomyces hygroscopicus isoliert, und eine starke antimykotische (antifungale) Aktivität festgestellt. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dieser Stoff auch immunsuppressive und zytostatische (zellwachstumshemmende) Eigenschaften aufwies.

Über die zugrundeliegende Wirkungsweise hatte man anfangs noch wenig Vorstellungen. Bis man 1994 entdeckte, dass Rapamycin an einen bestimmten Eiweißkomplex in der Zelle andockte. Aber auch da blieb zunächst rätselhaft, was dieser Eiweißkomplex eigentlich sonst noch für eine Funktion  hatte, außer eben dass er als Andockstelle für das 30 Jahre zuvor entdeckte Rapamycin fungierte. Daher nannte man dieses Eiweiß-Enzym etwas einfallslos “mTOR“, mammalian Target Of Rapamycin (zu deutsch in etwa: Ziel des Rapamycin in Säugern).

Später entdeckte man, dass Rapamycin die mTOR-Aktivität mindert. In weiterer Folge stellte man fest, dass sich trotz der immunsuppressiven Wirkung von Rapamycin auch eine Wirkung  gegen bestimmte Tumore und andere Krankheitsbilder nachweisen ließ. Danach wurde es sogar als lebensverlängerndes Anti-Aging Mittel gehypt. Das scheint alles irgendwie nicht zusammenzupassen, immunsuppressiv und gleichzeitig bestimmte Tumore bekämpfend? Jedenfalls scheint heute klar zu sein, dass die Wirkungsweise des Rapamycins auf die Hemmung des mTOR-Signalwegs zurückzuführen ist und mTOR eine wesentliche Schlüsselstelle im Körper darstellt, ohne die die Energieverwertung und Regulierung der Energie gar nicht denkbar ist.

Die Osterinsel ist uns allen ja für diese riesigen einzigartigen Steinskulpturen bekannt. Dass sie anscheinend auch einzigartig für das Vorkommen bestimmter Moleküle sind, wird selten erwähnt.

Eine Gedenktafel auf der Osterinsel erinnert an die Entdeckung des Rapamycin.

Eine Gedenktafel auf der Osterinsel erinnert an die Entdeckung des Rapamycin.

Seit einiger Zeit wird Rapamycin als das Anti-Aging-Mittel schlechthin gehandelt, für das einige erprobte Einsatzgebiete gibt. Angesichts erfolgversprechender Resultate manch klinischer Studie, zum Teil auch bei sehr schwerwiegenden Erkrankungen, mag man sich die Frage stellen, warum seine therapeutischen Anwendungsgebiete nicht noch viel mehr erforscht werden. Die Antwort scheint leider banal. Rapamycin lässt sich nicht mehr patentieren. Daher haben Pharmaunternehmen kein Interesse, Geld in die Erforschung dieses Wirkstoffes zu investieren. Diese Feststellung trifft eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine Nature im Jahr 2014.

Sehr vieles dazu liegt also noch im Dunkel. mTOR wirkt in verschiedenen wichtigen Signalwegen (Complex 1 MTORC1 und Complex 2 MTORC2) und die Hemmung oder Aktivierung des jeweiligen Complexes bedingt wohl auch verschiedene Auswirkungen. Und was die Beeinflussung des zweiten Signalwegs (MTORC2) betrifft, steckt die Forschung überhaupt noch in den Kinderschuhen.

Schwarzkümmel

Kann Schwarzkümmelöl bei Vitiligo helfen?

[av_heading heading=’Kann Schwarzkümmel bei Vitiligo helfen?’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-2bglr5′][/av_heading] [av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6pkncu0′ admin_preview_bg=”] Im Jahr 2014 wurde im Iran eine Studie1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4102993/ durchgeführt, die erforschen sollte, ob Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) durch die Gabe von Schwarzkümmelöl beeinflusst werden kann.

Zu diesem Zweck wurden 52 Patienten, die von Vitiligo betroffen waren, in zwei Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe erhielt 6 Monate lang Fischöl, die andere Gruppe Schwarzkümmelöl.
Das Schwarzkümmelöl war dergestalt hergestellt worden, indem die Samen getrocknet und pulverisiert worden waren und sodann mit Alkohol extrahiert wurden. Danach wurde, um den Extrakt alkoholfrei zu machen, der Alkohol verdampft.

Zweimal am Tag wurde je nach Gruppe entweder Schwarzkümmelöl oder Fischöl an betroffenen Stellen angebracht.

Am Ende der Studie wurden bei beiden Gruppen Verbesserungen festgestellt, jedoch waren diese bei der Schwarzkümmel-Gruppe deutlich ausgeprägter. Der Unterschied in der Wirksamkeit zeigte sich ab dem 4. Monat.

Ein wesentlicher Bestandteil von Schwarzkümmel ist Tyhmoquinon. Dieser Bestandteil wird derzeit hauptverantwortlich für die pharmakologischen Eigenschaften des Schwarzkümmels gemacht. Thymoquinon kann die Aktivität von Acetylcholin nachahmen, das durch die Stimulation cholinerger Rezeptoren die Freisetzung von Melanin und die Verdunkelung der Haut bewirken soll.

Eine weitere, aktuellere Studie aus der Türkei 2)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31025474 aus dem Jahr 2019  scheint die Forschungsergebnisse aus dem Iran zu bestätigen. Auch hier wurde Verbesserungen bei Vitiligo-Patienten durch äußerliche Anwendung von Schwarzkümmelöl festgestellt.
[/av_textblock]

Knoblauch entspannt die Blutgefäße

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[av_heading heading=’Knoblauch entspannt die Blutgefäße’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” margin_sync=’true’ padding=’10’ color=” custom_font=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6qiiqq4′ admin_preview_bg=”][/av_heading]

[av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-4wlva8′ admin_preview_bg=”]
Gute Nachricht für Menschen mit hohem Blutdruck. Knoblauch hilft den Blutdruck zu senken. Dass Knoblauch schützende Effekte für das Herz-Kreislauf-System aufweist, ist bereits länger bekannt. Unklar waren dabei die Mechanismen, die dies bewirken.

Eine Studie1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2084282/ der Universität von Birmingham/Alabama fand heraus, dass nach der Einnahme von Knoblauch die roten Blutkörperchen Schwefelwasserstoff (H2S) freisetzen. H2S sorgt dann für die Entspannung der Blutgefäße und in weiterer Folge der glatten Muskulatur.

Die Studienergebnisse passen gut zu einer anderen Studie, die nachwies, dass H2S herzschützende Eigenschaften aufweist.

Schwefelwasserstoff ist ein giftiges, entzündliches Gas, das in faulen Eiern deren typischen unangenehmen Geruch erzeugt. Im Körper des Menschen wird es auch natürlich erzeugt. Im Alter nimmt die körpereigene Herstellung ab.
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[av_heading heading=’Gut für die Libido’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

[av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6qig2w9′ admin_preview_bg=”]
Die gefäßerweiternde Wirkung von Knoblauch mag vielleicht auch ein Grund sein, warum Knoblauch seit Alters her als Aphrodisiakum gehandelt wird.

Vermutet wird u.a. auch, dass Knoblauch sich vorteilhaft auf die Testosteronproduktion und somit auch positiv auf die Libido auswirkt. Internetforen sind diesbezüglich voll von anekdotischen Berichten.

Sieht man von dem unangenehmen Geruch ab, dürfte Knoblauch zu einem der effektivsten natürlichen Gesundheitsmitteln gehören.
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Quellenverzeichnis

Macht Cholin schlau, stark und „scharf“?

Italienische Forscher aus Palermo publizierten 2014 eine Fallbeschreibung1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23733158, nach der ein 79 jähriger Mann einen enormen Libidoschub durch die Supplementierung mit Cholin erfahren hätte.

Weil bei dem Mann eine leichte kognitive Beeinträchtigung diagnostiziert worden war, war dieser oral mit Cholin (in Form von täglich 1200 mg Alpha-GPC)  behandelt worden. Als überraschende Nebenwirkung  sei nach 6 Wochen geradezu eine Explosion des sexuellen Antriebs des Patienten festzustellen gewesen. Die  Aktivität des Mannes mit seiner Frau habe sich von einer Frequenz von einmal im Monat auf mehrmals am Tag (!) gesteigert. Die Forscher qualifizierten das schon als pathologische Hypersexualität. Zudem berichtete der Patient auch von einer verbesserten Standhaftigkeit. Nachdem das Cholin abgesetzt worden war, verschwand die Hypersexualität nach etwa 5 Tagen.

Ungehemmtes sexuelles Verhalten dürfte eine relativ unerforschte neue Wirkung von Cholin und verwandten Arzneimitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln sein, die auf den cholinergen Weg wirken.

Bereits länger ist bekannt, dass Hypersexualität eine häufige Nebenwirkung von Dopaminagonisten (Dopamin fördernde Nahrungsmittel, bzw. Arzneien) ist. In Hinblick auf Cholin war das bisher jedoch unbekannt.

Cholin ist ein Vorläufer des Neurotransmitters Acetylcholin und findet sich zB in Sonnenblumen-Lecithin, Getreide (z. B. Weizenkeime), Sojabohnen, Gemüse und Nüssen. Bei der im gegenständlichen Fall verwendeten Form von Cholin handelte es sich um Alpha-GPC (L-alpha-Glycerylphosphorylcholin), eine Substanz, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und vor allem bei altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen breitere Anwendung findet. Dazu gibt es bereits seit längerem erfolgversprechende Studien.

Chronischer Cholinmangel wird mit der Entstehung einer Fettleber assoziiert, währenddessen sehr hohe Dosen von Cholin  mit der Begünstigung von Darmkrebs in Verbindung gebracht werden.

Das in der oben angeführten Fallbeschreibung verwendete Alpha GPC scheint nicht nur hinsichtlich der geistigen Fähigkeiten leistungssteigernde Eigenschaften zu haben, sondern dürfte auch die Körperkraft und Ausdauer positiv beeinflussen.

So zeigte bereits 2002 eine Studie mit jungen Männer (überwiegend 25 Jahre alt), denen man eine Einzeldosis Alpha-GPC (1000mg) verabreichte, innerhalb einer Stunde eine erheblich erhöhte Wachstumshormonsekretion und Fettverbrennung. Nach 60 Minuten war ihr Wachstumshormon um 290% gestiegen. Die Werte seien nach 2 Stunden zum Ausgangswert zurückgekehrt.

2015 wurde in einer Studie ein Kraftzuwachs bei jungen Männern (Durchschnittsalter 21,9 Jahre) an den unteren Extremitäten nach 6 Tagen Supplementierung von Alpha-GPC (600mg täglich) gemessen. Und das ohne zusätzliches Training! Auch am Oberkörper wurden zum Teil erhebliche Kraftsteigerungen gemessen – dies jedoch aufgrund der gemessenen Schwankungen und der kleinen Testgruppen – an der Studie waren nur 13 Männer beteiligt – in einem statistisch nicht signifikantem Ausmaß.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29927403
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23733158
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22673596/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26582972/

Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis
1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23733158

Schwarzkümmel für den Drogenentzug?

Beiträge auf Reddit sind voll davon. Opiat-Abhängige berichten davon, wie ihnen Schwarzkümmelöl beim Entzug geholfen hätte. Vor allem im Subreddit “Quittingkratom” finden sich dutzende Beiträge, wie Schwarzkümmelöl beim Kratom-Entzug geholfen hätte.

Zu den anekdotischen Berichten vieler User gesellt sich eine  Studie aus Pakistan1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19385474 aus dem Jahr 2008.

In einer klinischen Studie wurden 35 männliche Opiat-Abhängige mit 500 mg Schwarzkümmel (Nigella Sativa) behandelt.

Das Ergebnis sei eine signifikante Abnahme von Entzugssymptomen, bei gleichzeitig verbesserten Appetit (ohne Gewichtszunahme) gewesen. Die Forscher wiesen zudem darauf hin, dass auch Infektionen und der allgemeine Schwächezustand, an dem Junkies häufig leiden, zurückgegangen wären.

Schwarzkümmel ist eine in Agypten und im Orient heimische Pflanze. Soweit muss man aber nicht fahren. Auch in Mitteleuropa lässt sich Schwarzkümmel sehr gut anbauen.

Quellenverzeichnis

Studie – Avocados gut für die Cholesterinwerte

[av_heading heading=’Avocados und Cholesterinwerte’ tag=’h3′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” margin_sync=’true’ padding=’10’ color=” custom_font=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6by58r0′ admin_preview_bg=”][/av_heading]

[av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-37m0bq’ admin_preview_bg=”]
Einfach ungesättigte Fettsäuren senken das LDL-Cholesterin und heben das HDL-Cholesterin. Beides Eigenschaften, die allgemein für das Herz-Kreislauf-System als positiv bewertet werden. Und schon allein deshalb sah man bislang Avocados als nützliches Nahrungsmittel an.

Was Forscher der Universität Pensylvania nun herausgefunden haben wollen, ist, dass Avocados vor allem dafür sorgen, dass das LDL-Cholesterin in geringerem Ausmaß im Körper oxidiert wird. Und das sorgt dafür, dass das LDL-Cholesterin nicht in schädlicheren kleineren und sehr energiedichten Päckchen im Körper gebildet wird, die ihrerseits für die Bildung von Plaquen und in weiterer Folge der Entstehung von Arteriosklerose verantwortlich gemacht werden.
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Ab und zu ein Griff zur Avocado kann Ihrem Wohlbefinden dienen.
(Bild von endri yana yana auf Pixabay)
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Nur damit man nicht in allzu große Euphorie verfällt: Bevor man jetzt glaubt, man tut allen etwas Gutes, wenn man im Übermaß Avocados importiert. Avocados gelten häufig als böses Nahrungsmittel, da der Anbau erhebliche Bewässerungsmengen benötigt. Wasser, das man oft aus Regionen abpumpt, welches dann der dort ansässigen Bevölkerung für die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens fehlt.

Vielleicht gibt es ja in Europa Nahrungsmittel, die man nicht von weit weg herholen muss, und die einen ähnlichen guten Einfluss auf die Cholesterinwerte haben. Der gute alte Apfel aus heimischen Gärten soll diesbezüglich ja auch sehr nützlich sein.
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Kakao für das junge Gesicht

[av_slideshow size=’featured’ animation=’slide’ conditional_play=” autoplay=’false’ interval=’5′ control_layout=’av-control-default’ av_uid=’av-k6fa69kp’] [av_slide id=’2758′ av_uid=’av-9867vz’][/av_slide] [/av_slideshow] [av_heading heading=’Kakao – einfaches Wundermittel gegen Falten’ tag=’h3′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading] [av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k0uuk75t’ admin_preview_bg=”] Ein paar Falten wegretouchieren? Da muss man/frau nicht gleich zum Schönheitschirurgen. Es geht billiger und genussvoller. Zumindest wenn man koreanischen Wissenschaftlern glauben will. Täglich  12 Gramm Kakao und das Gesicht wird wieder zum Baby-Popo.

2015 hatten sich zwei Gruppen zu je 31 Frauen im Alter zwischen 43 und 76 Jahren koreanischen Dermatologen als Probandinnen zur Verfügung gestellt.

Eine Gruppe nahm ein halbes Jahr lang täglich 12 Gramm fettfreies Kakaopulver (beinhaltete 320 mg Kakaoflavanoide) in heißes Wasser gelöst, während die andere Gruppe lediglich ein Placebogetränk erhalten hatte.

Die Hautelastizität jener Frauen, die das Kakaopräparat erhalten hatten, nahm um einige Prozent zu und gleichzeitig verringerte sich die Faltentiefe der Frauen. In der Placebo-Gruppe war nach 6 Monaten bei beiden Parametern altersbedingt eine Verschlechterung festzustellen.

Zudem konnte in der Kakao-Gruppe auch eine bessere Resistenz gegen UV-Strahlung festgestellt werden.

Wer es genauer nachlesen möchte: https://academic.oup.com/jn/article/146/1/46/4585665

Dem Kakao werden schon lange positive Wirkungen zugeschrieben. Bekannt ist, dass die Kakaobohne neben anderen Spurenelementen reich an Magnesium und Zink ist. Zudem beinhaltet rund 60% gesättigte  und 40% einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese Inhaltsstoffe legen nahe, dass Kakao auch für die Testosteronbildung hilfreich sein könnte, wobei des dazu bislang keine verlässlichen Studien gibt.
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