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Hilft 5HTP bei Stottern?

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Kann die Aminosäure 5-HTP Stotterern helfen, ihr Sprechen zu verbessern?

Will man dem Bericht eines Forenschreibers auf Reddit Glauben schenken, dann könnte dies vielleicht der Fall sein. Dieser schrieb vor einiger Zeit diesen Beitrag.

Demnach hätte der Mann früher (vor 16 Jahren) unter einem mittleren bis starken Stottersyndrom gelitten, das ihn zB hinderte, bestimmte Worte zu artikulieren oder Sätze zu vervollständigen. Abends zwischen 200 und 400 mg 5-htp hätten ihm geholfen, sein Stottern weitgehend unter Kontrolle zu bringen, und das seit vielen Jahren.
Auch heute noch, 16 Jahre nach dem Beginn der 5-HTP-Einnahme, würde er die Einnahme fortsetzen. Bei Beendigung der Einnahme würden die Symptome wieder stärker hervortreten.

Die Erklärung, die der Mann für die Besserung seiner Symptome hatte, war, dass er gelesen hatte, dass Stottern mit einem hohen Dopamin-Pegel assoziiert wäre. 5-HTP soll jedoch günstig auf den Serotonin-Spiegel wirken und Serotonin und Dopamin würden in einer umgekehrten Beziehung stehen. Mehr Serotonin würde zu weniger Dopamin führen und umgekehrt.

Ob diese Theorie stimmt, sei dahingestellt. Derzeitiger wissenschaftlicher Wissensstand ist, dass in bestimmten Fällen Serotonin die Dopaminproduktion hemmen kann und umgekehrt ein niedriger Serotoninspiegel zu einer Überproduktion von Dopamin führen kann.

Tatsache scheint aber jedenfalls zu sein, dass 5HTP dem Anwender massiv zu helfen scheint und das bei nur geringen Nebenwirkungen. (Leicht verminderte Libido, die nach dem Absetzen nach ein paar Tagen wieder ansteigt).

Ob 5-HTP wirklich hilft, muss wohl jeder für sich selbst austesten. Einen Versuch ist es vielleicht wert. Hier nochmals der Link zu dem bemerkenswerten Beitrag.

Den mTOR Signalweg natürlich hemmen

Achtung: Dieser Artikel ist ein Teilaspekt eines größeren Artikels auf dieser Homepage. Wer Detaillierteres zum mTor-Signalweg erfahren möchte, der sei auf diesen Artikel verwiesen.

Ganz wichtig auch vorweg: Der Großteil der Forschung zu natürlichen mTor-Inhibitoren (Hemmung des mTor-Pfades) ist in einem frühen Stadium. Zumeist handelt es sich um Studien in vitro – also im Reagenzglas. Nur zu wenigen Substanzen sind auch andere Studien verfügbar und nur eine Substanz (DIM bzw. als Vorläufer Indol-3-Carbinol) wurde mit Menschen ausgiebiger getestet.

Kalorieneinschränkung: “Dietary Restriction and Nutrient Balance in Aging”
Studie ; Studie 

Intervallfasten, (intermittierendes Fasten):

Studie Intervallfasten ist ein Teilaspekt der Kalorieneinschränkung. Vielen Menschen scheint es leichter zu fallen, auf Nahrung periodisch zu verzichten (also regelmäßig stunden- oder tageweise), als fortwährend weniger Kalorien zu sich zu nehmen.

Ketogene Diät

Studie  Doch Vorsicht! Unter ketogener Ernährung scheinen unterschiedliche Vorstellungen zu bestehen. Viele assoziieren ketogene Diät mit geringerer Kohlehydratzufuhr und erhöhter Proteinaufnahme. Gerade die erhöhte Proteinaufnahme kann auch kritisch gesehen werden (siehe nächster Punkt).

Eiweißreduktion

Eine Studie aus dem Jahr 2013 versucht dies zu untermauern.

Bewegung, Fitnesstraining

Studie Einerseits werden durch Training die mTOR-Signale in Skelettmuskulatur und Gehirn erhöht, anderseits werden die Signalwege in Leber und Fettgewebe gesenkt!

Indol-3-Carbinol/DIM Indol-3-Carbinol

Indol 3C findet man in Obst und Gemüse, insbesondere bei Kreuzblütern und da vor allem bei Mitgliedern der Gattung Brassica (Brokkoli, Karfiol, Kohl). DIM (Diindolylmethane) wird im Körper durch Verdauung von Indol-3-Carbinol gebildet und dürfte bei direkter Supplementierung eine noch stärkere Wirkung haben als das Ausgangsprodukt Indol 3C. So zB diese Studie aus dem Jahr 2013, die DIM sogar eine noch bessere Effizienz als Rapamycin attestiert. Häufig berichten Frauen, dass ihnen die Supplementierung von DIM deutlich besser durch die Wechseljahre helfen würde.

Curcumin

(Bestandteil des Gewürzes Kurkuma) Die Studie  deutet darauf hin, dass Curcumin möglicherweise beide mTOR-Signalwege (mtorc1 und mtorc2) hemmt.

Resveratrol

Resveratrol kommt u.a. in Rotwein, Weintrauben, Zwiebel, Tee, Zitrusfrüchten, Liebstöckel vor. Diese Studie aus dem Jahr verweist darauf, dass bereits frühere Arbeiten dargelegt haben, dass Resveratrol induzierte Autophagie in vitro und in vivo tumorbekämpfende Wirkungen hat. Die Studie verweist darauf, dass nicht alle Arten von Tumorzellen im gleichen Ausmaß “mTor-abhängig” sind. Den Autoren der Studie zur Folge müsste Resveratrol bei besonders mTor-abhängigen Tumoren besser wirken.

Moderater Alkoholkonsum/Alkohol

Diese Studie verweist, die sich eingehend mit der aktuellen Forschung zu Alkoholkonsum beschäftigt, scheint alles auf den Kopf zu stellen, was man bisher zu Alkoholkonsum angenommen hatte. Moderater Alkoholkonsum wird mit den Wirkungen von Rapamycin verglichen. Die Arbeit weist jedoch darauf hin, dass stärkerer Alkoholkonsum bekanntermaßen mit gegenteiligen Wirkungen verbunden ist.

Capsaicin (Chili)

Fisetin Studie  Ein Flavonoid, das vorwiegend im Kernholz des Perückenstrauchs vorkommt. Aber auch enthalten in Zwiebeln, Erdbeeren, Äpfeln, Weintraube.

Cannabidiol (CBD)

Diese Studie, die bereits 2011 veröffentlicht wurde, beschreibt vielversprechend die molekularen Wirkungen von CBD auf bestimmte Zelllinien.  Ergänzend dazu weist eine andere Studie aus dem Jahr 2020 darauf hin, dass es enorme Unterschiede in der Wirkungsweise in den USA legal erhältlichen CBD-Produkten gibt. Obwohl bei allen 8 untersuchten Vollspektrum-Produkten festgestellt werden konnte, dass die Inhaltsstoffe und deren Mengen korrekt angegeben waren,  wurde nur bei einem einzigen eine sehr erhebliche Auswirkung auf den mTOR-Signalweg gemessen. Das Öl dieses Produktes war von grüner Farbe und enthielt kein CBD-Isolat und war auch nicht in anderen Ölen (ZB Hanföl oder Olivenöl) gelöst.

Vitamin D

Auch hier bewegt sich die Forschung noch im spekulativen Bereich. Eine Arbeit beschäftigt sich jedenfalls ausführlich damit und weist auf kombinations-synergistische Effekte von Vitamin D und Everolimus (ein Rapamycin-Analog) hin.
Achtung an alle Vitamin D3-Freaks: Man muss immer darauf achten, , dass bei höheren Dosen von Vitamin D3 gleichzeitig auch Vitamin K2 supplementiert wird, sonst kann es zu Problemen mit Kalzium und Nierensteinen kommen! Ohne Vitamin K2 wird durch einen hohen Vitamin-D-Spiegel zusätzlich Kalzium aus den Knochen gelöst (anstatt in diese transportiert!). Das kann das Risiko für Osteoporose erhöhen, selbst dann wenn zusätzlich Kalzium beigegeben wird. Neben Nierensteinen droht auch eine verstärkte Verkalkung der Gefäße und daraus resultierend Herzinfarkte und Hirnschläge, oder (theoretisch auch starke) Nierenschädigungen.

EGCG (grüner Tee)

EGCG, ein im Grüntee enthaltener Wirkstoff, war noch bis vor Kurzem die Mode-Alternativ-Arznei schlechthin. Vermutlich nicht zu Unrecht. Denn nicht nur diese Studie aus 2011 weist auf desen mTor-hemmende Wirkung hin.

Olivenöl

Dieser ausführliche Beitrag, der sich mit der Behandlung von neurodegnerativen Krankheiten (zB Parkinson) beschäftigt, weist darauf hin, dass in Oliven Oleuropein enthalten ist. Jener Stoff, der für den bitteren Geschmack des Olivenöls mitverantwortlich zeichnet. Und in dieser Studie wird dem Oleuropein eine mTor-hemmende Wirkung bescheinigt.

Orostachys Japonica (Sternwurz) Studie 

Apigenin (Sellerie, Kamille, Petersilie) Studie  Apigenin ist ein Flavanoid, das reichlich in Obst (Orangen, Apfel, Kirschen, Weintrauben), Gemüse (Zwiebeln, Petersilie, Broccoli, Tomaten, Sellerie, Gerste) and Getränken  (Kamillentee, Wein) enthalten ist. Spekuliert wird, ob die Gabe von Apigenin sich günstig auf Leberzellen auswirkt

Quercetin (in Äpfeln, Zwiebeln, Rotwein, Grüner Tee, Beeren)

Koffein:

Studie 

Aspirin: Studie 

Schwarzkümmel (Thymoquinon) :

Schwarzkümmel (Nigella Sativa), nicht zu verwechseln mit dem Kreuzkümmel, wird immer beliebter bei Forschern.
Studie

Withaferin A (Ashwagandha)

Rosmarin

In dieser Studie wird Rosmarin-Extrakt ein mTOR-hemmende Wirkung (in vitro) bescheinigt. Auch eine andere Arbeit bescheinigt der Carnosin-Säure, einem Isolat aus Rosmarin, die mTor-hemmende Wirkung.

Ashwagandha und Ginseng, Anti-Aging-Wirkungen wie von Metformin und Rapamycin?

Ashwagandha und Ginseng imitieren die Wirkungen von Off-Label Anti-Aging Medikamenten

Unter Off-Label-Medikamenten versteht man solche Arzneien, die für bestimmte Krankheitsbilder erforscht und zugelassen wurden, aber auch positive Effekte in ganz anderen Bereichen haben können.

In der an Anti-Aging- Szene erfreuen sich derzeit zwei Medikamente besonderer Beliebtheit: Das Anti-Diabetesmittel Metformin und das Immunsuppressivum Rapamycin.

Beide Medikamente gelten als sogenannte mTor-Hemmer, denen eine lebensverlängernde und verjüngende Wirkung nachgesagt wird.

Im Wissenschaftsjournal „Aging“ erschien 2017 eine Studie, die nahelegt, dass die in der Naturheilkunde und im Ayurveda beliebten Pflanzen Ashwagandha und Ginseng in Bezug auf Anti-Aging ähnliche Wirkungen entfalten könnten.

Bekannt ist bereits seit längerem, dass Rapamycin die Wirkungen von extremer Kalorienreduktion nachahmt. (Neuester Trend dazu übrigens Spermidin.)

Ein Inhaltsstoff des Ashwagandha hat es den Forschern besonders angetan, nämlich das sogenannte Withaferin A, das vor allem in den Blättern der Pflanze zu finden ist. (Die meisten Anwendungen des Ashwagandha verwenden vorwiegend die Wurzel der Pflanze.) Nach Ansicht der Forscher würde Withaferin A auf einem „Gen-Level“ eine große Ähnlichkeit zu den Arzneien Metformin und Rapamycin aufweisen.

Zudem würde die Kombination von verschiedenen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Withaferin A, Ginsenoside und Gamma-Linolen-Säure (GLA) starke synergistische positive Effekte zeigen.

Anzumerken ist, dass es sich bei der Studie nicht um klinische Studien, sondern um statistische Ergebnisse eines Computermodells handelt, dass die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Pflanzenarzneien mit den Inhaltsstoffen, Wirkungen und Signalwegen der synthetischen Drogen verglich. Die Autoren der Studie betonen dies ausdrücklich und sehen ihre Arbeit lediglich als ersten Schritt um eine spätere Verifizierung dieser Annahmen in klinischen Versuchen anzuregen.

Die Geschichte des Wirkstoffs Rapamycin

Zu einem wichtigen Forschungsgebiet der Medizinwissenschaften zählt der sogenannte mTOR-Pfad. Der Kurzname des 1994 entdeckten Eiweißkörpers mTOR steht für die englische Bezeichnung Mammalian Target Of  Rapamycin – im sperrigen deutsch: “Ziel des Rapamycin bei Säugetieren”. Wie der Name nahelegt, ist seine Geschichte eng verknüpft mit der Erforschung des Wirkstoffs Rapamycin.

Entdeckungsort Rapa Nui

Rapamycin ist ein bakterielles Produkt, das in Bodenproben enthalten war, die man 1965 auf der Suche nach antifungalen Substanzen auf der Osterinsel (indonesisch: Rapa Nui) entnommen hatte. Aus diesen Proben hatte 1972 eine Gruppe um den Wissenschaftler Surendra Nath Sehgal  ein Molekül aus dem Bodenbakterium Streptomyces hygroscopicus isoliert, und eine starke antimykotische (antifungale) Aktivität festgestellt. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dieser Stoff auch immunsuppressive und zytostatische (zellwachstumshemmende) Eigenschaften aufwies.

Über die zugrundeliegende Wirkungsweise hatte man anfangs noch wenig Vorstellungen. Bis man 1994 entdeckte, dass Rapamycin an einen bestimmten Eiweißkomplex in der Zelle andockte. Aber auch da blieb zunächst rätselhaft, was dieser Eiweißkomplex eigentlich sonst noch für eine Funktion  hatte, außer eben dass er als Andockstelle für das 30 Jahre zuvor entdeckte Rapamycin fungierte. Daher nannte man dieses Eiweiß-Enzym etwas einfallslos “mTOR“, mammalian Target Of Rapamycin (zu deutsch in etwa: Ziel des Rapamycin in Säugern).

Später entdeckte man, dass Rapamycin die mTOR-Aktivität mindert. In weiterer Folge stellte man fest, dass sich trotz der immunsuppressiven Wirkung von Rapamycin auch eine Wirkung  gegen bestimmte Tumore und andere Krankheitsbilder nachweisen ließ. Danach wurde es sogar als lebensverlängerndes Anti-Aging Mittel gehypt. Das scheint alles irgendwie nicht zusammenzupassen, immunsuppressiv und gleichzeitig bestimmte Tumore bekämpfend? Jedenfalls scheint heute klar zu sein, dass die Wirkungsweise des Rapamycins auf die Hemmung des mTOR-Signalwegs zurückzuführen ist und mTOR eine wesentliche Schlüsselstelle im Körper darstellt, ohne die die Energieverwertung und Regulierung der Energie gar nicht denkbar ist.

Die Osterinsel ist uns allen ja für diese riesigen einzigartigen Steinskulpturen bekannt. Dass sie anscheinend auch einzigartig für das Vorkommen bestimmter Moleküle sind, wird selten erwähnt.

Eine Gedenktafel auf der Osterinsel erinnert an die Entdeckung des Rapamycin.

Eine Gedenktafel auf der Osterinsel erinnert an die Entdeckung des Rapamycin.

Seit einiger Zeit wird Rapamycin als das Anti-Aging-Mittel schlechthin gehandelt, für das einige erprobte Einsatzgebiete gibt. Angesichts erfolgversprechender Resultate manch klinischer Studie, zum Teil auch bei sehr schwerwiegenden Erkrankungen, mag man sich die Frage stellen, warum seine therapeutischen Anwendungsgebiete nicht noch viel mehr erforscht werden. Die Antwort scheint leider banal. Rapamycin lässt sich nicht mehr patentieren. Daher haben Pharmaunternehmen kein Interesse, Geld in die Erforschung dieses Wirkstoffes zu investieren. Diese Feststellung trifft eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine Nature im Jahr 2014.

Sehr vieles dazu liegt also noch im Dunkel. mTOR wirkt in verschiedenen wichtigen Signalwegen (Complex 1 MTORC1 und Complex 2 MTORC2) und die Hemmung oder Aktivierung des jeweiligen Complexes bedingt wohl auch verschiedene Auswirkungen. Und was die Beeinflussung des zweiten Signalwegs (MTORC2) betrifft, steckt die Forschung überhaupt noch in den Kinderschuhen.

Schwarzkümmel

Kann Schwarzkümmelöl bei Vitiligo helfen?

[av_heading heading=’Kann Schwarzkümmel bei Vitiligo helfen?’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-2bglr5′][/av_heading] [av_textblock size=” font_color=” color=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6pkncu0′ admin_preview_bg=”] Im Jahr 2014 wurde im Iran eine Studie1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4102993/ durchgeführt, die erforschen sollte, ob Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) durch die Gabe von Schwarzkümmelöl beeinflusst werden kann.

Zu diesem Zweck wurden 52 Patienten, die von Vitiligo betroffen waren, in zwei Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe erhielt 6 Monate lang Fischöl, die andere Gruppe Schwarzkümmelöl.
Das Schwarzkümmelöl war dergestalt hergestellt worden, indem die Samen getrocknet und pulverisiert worden waren und sodann mit Alkohol extrahiert wurden. Danach wurde, um den Extrakt alkoholfrei zu machen, der Alkohol verdampft.

Zweimal am Tag wurde je nach Gruppe entweder Schwarzkümmelöl oder Fischöl an betroffenen Stellen angebracht.

Am Ende der Studie wurden bei beiden Gruppen Verbesserungen festgestellt, jedoch waren diese bei der Schwarzkümmel-Gruppe deutlich ausgeprägter. Der Unterschied in der Wirksamkeit zeigte sich ab dem 4. Monat.

Ein wesentlicher Bestandteil von Schwarzkümmel ist Tyhmoquinon. Dieser Bestandteil wird derzeit hauptverantwortlich für die pharmakologischen Eigenschaften des Schwarzkümmels gemacht. Thymoquinon kann die Aktivität von Acetylcholin nachahmen, das durch die Stimulation cholinerger Rezeptoren die Freisetzung von Melanin und die Verdunkelung der Haut bewirken soll.

Eine weitere, aktuellere Studie aus der Türkei 2)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31025474 aus dem Jahr 2019  scheint die Forschungsergebnisse aus dem Iran zu bestätigen. Auch hier wurde Verbesserungen bei Vitiligo-Patienten durch äußerliche Anwendung von Schwarzkümmelöl festgestellt.
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Knoblauch entspannt die Blutgefäße

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[av_heading heading=’Knoblauch entspannt die Blutgefäße’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” margin_sync=’true’ padding=’10’ color=” custom_font=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6qiiqq4′ admin_preview_bg=”][/av_heading]

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Gute Nachricht für Menschen mit hohem Blutdruck. Knoblauch hilft den Blutdruck zu senken. Dass Knoblauch schützende Effekte für das Herz-Kreislauf-System aufweist, ist bereits länger bekannt. Unklar waren dabei die Mechanismen, die dies bewirken.

Eine Studie1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2084282/ der Universität von Birmingham/Alabama fand heraus, dass nach der Einnahme von Knoblauch die roten Blutkörperchen Schwefelwasserstoff (H2S) freisetzen. H2S sorgt dann für die Entspannung der Blutgefäße und in weiterer Folge der glatten Muskulatur.

Die Studienergebnisse passen gut zu einer anderen Studie, die nachwies, dass H2S herzschützende Eigenschaften aufweist.

Schwefelwasserstoff ist ein giftiges, entzündliches Gas, das in faulen Eiern deren typischen unangenehmen Geruch erzeugt. Im Körper des Menschen wird es auch natürlich erzeugt. Im Alter nimmt die körpereigene Herstellung ab.
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[av_heading heading=’Gut für die Libido’ tag=’h2′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Die gefäßerweiternde Wirkung von Knoblauch mag vielleicht auch ein Grund sein, warum Knoblauch seit Alters her als Aphrodisiakum gehandelt wird.

Vermutet wird u.a. auch, dass Knoblauch sich vorteilhaft auf die Testosteronproduktion und somit auch positiv auf die Libido auswirkt. Internetforen sind diesbezüglich voll von anekdotischen Berichten.

Sieht man von dem unangenehmen Geruch ab, dürfte Knoblauch zu einem der effektivsten natürlichen Gesundheitsmitteln gehören.
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Quellenverzeichnis

Studie – Avocados gut für die Cholesterinwerte

[av_heading heading=’Avocados und Cholesterinwerte’ tag=’h3′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” margin_sync=’true’ padding=’10’ color=” custom_font=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-k6by58r0′ admin_preview_bg=”][/av_heading]

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Einfach ungesättigte Fettsäuren senken das LDL-Cholesterin und heben das HDL-Cholesterin. Beides Eigenschaften, die allgemein für das Herz-Kreislauf-System als positiv bewertet werden. Und schon allein deshalb sah man bislang Avocados als nützliches Nahrungsmittel an.

Was Forscher der Universität Pensylvania nun herausgefunden haben wollen, ist, dass Avocados vor allem dafür sorgen, dass das LDL-Cholesterin in geringerem Ausmaß im Körper oxidiert wird. Und das sorgt dafür, dass das LDL-Cholesterin nicht in schädlicheren kleineren und sehr energiedichten Päckchen im Körper gebildet wird, die ihrerseits für die Bildung von Plaquen und in weiterer Folge der Entstehung von Arteriosklerose verantwortlich gemacht werden.
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Ab und zu ein Griff zur Avocado kann Ihrem Wohlbefinden dienen.
(Bild von endri yana yana auf Pixabay)
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Nur damit man nicht in allzu große Euphorie verfällt: Bevor man jetzt glaubt, man tut allen etwas Gutes, wenn man im Übermaß Avocados importiert. Avocados gelten häufig als böses Nahrungsmittel, da der Anbau erhebliche Bewässerungsmengen benötigt. Wasser, das man oft aus Regionen abpumpt, welches dann der dort ansässigen Bevölkerung für die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens fehlt.

Vielleicht gibt es ja in Europa Nahrungsmittel, die man nicht von weit weg herholen muss, und die einen ähnlichen guten Einfluss auf die Cholesterinwerte haben. Der gute alte Apfel aus heimischen Gärten soll diesbezüglich ja auch sehr nützlich sein.
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Ibuprofen für den kurzfristigen Libidokick?

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[av_heading heading=’Erhöhen Schmerzmittel die Libido?’ tag=’h3′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” margin_sync=’true’ padding=’10’ color=” custom_font=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=” av_uid=’av-jtyazzmr’ admin_preview_bg=”][/av_heading]
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Es war nur ein Einzelfall, aber immerhin war dieser Einzelfall einem Forscherteam aus Saudi Arabien eine Veröffentlichung im “Journal of International Oral Health” Wert.1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4295466/

Die Zahnärzte berichteten von einem 26-jährigen Mann, der sich einer Zahnbehandlung unterzogen hatte und nach der Zahnbehandlung das Schmerzmittel Ibuprofen erhalten hatte. Bei dem Mann bewirkte das Schmerzmittel einen erstaunlichen Nebeneffekt.

2 Stunden nachdem der Mann 600 mg Ibuprofen erhalten hatte, stellte sich bei ihm eine stark erhöhte Libido und eine verstärkte Erektionsfähigkeit ein. In der Folge soll der Mann am gleichen Tag dreimal Sex mit seiner Ehefrau gehabt haben. Da der Mann nach diesem Erlebnis neugierig geworden war, wiederholte er am nächsten Tag die Einnahme des Ibuprofens, und abermals hatte sich der Effekt, der ungefähr 6 Stunden angedauert hatte, wiederholt. 

Der Mann kontaktierte das Ärzteteam, um den Ärzten von seinem ungewöhnlichen Erlebnis zu berichten. Es wurden keine besonderen medizinischen Vorerkrankungen festgestellt. Die von der Ärzten nun veranlassten Blut- und Hormontests zeigten ebenfalls keine Auffälligkeiten.

Die Ärzte stellten daraufhin Recherchen an, ob es in der medizinischen Forschungsliteratur bereits ähnliche Berichte gegeben hatte, fanden dabei aber nur wenige gleichwertige Hinweise.

Also hat sich diese Seite selbst auf die Suche gemacht und im Internet in diversen Foren herumgestöbert. Ganz so alleine, wie es wissenschaftlich den Anschein hatte, ist der Mann mit seinen Erfahrungen nun auch wieder nicht.

So berichtet im Juni 2013 ein 69-jähriger Mann, dass ihm Ibuprofen zu einer besseren Standhaftigkeit verhelfen würde. In  den Kommentaren zu diesem Bericht erzählten auch andere Männer, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hätten.2)https://www.drugs.com/answers/ibuprofen-2-tablets-200-mg-firmer-erection-741050.html

Zurück zur Wissenschaft: in einer skandinavischen Studie aus dem Jahr 20093)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19643121 wird gemutmaßt, dass Ibuprofen und andere nichtsteroide Entzündungshemmer (NSAIDs) Dopingtests unterlaufen könnten, weil sie die Glucuronidierung von Testosteron unterbinden würden. In anderen Worten, dass Testosteron ist dann nicht so leicht im Urin festzustellen, weil die Ausscheidung des Testosterons unterbunden wird. Aber auch dazu gibt es eine Gegenstudie. 4)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23720652 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ibuprofen bei manchen Menschen eventuell kurzfristig Libido und Potenz steigert. Zu beachten ist allerdings, dass die wissenschaftliche Literatur davon ausgeht, dass sich bei längerer, chronischer Anwendung von nichtsteroiden Entzündungshemmern die Hormonwerte des Mannes tendenziell eher verschlechtern. So stellte kürzlich eine dänische Studie5)https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/article/956716/fertilitaetsprobleme-ibuprofen-stoert-testosteronstoffwechsel-maennern.html fest, dass chronischer Ibuprofen-Gebrauch den Hormonhaushalt beinträchtigen und die Fertilität senken könne.

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Schwarzkümmel zur Testosteronankurbelung

[av_heading heading=’Schwarkzkümmel kurbelt Testosteronproduktion an’ tag=’h3′ link_apply=” link=’manually,http://’ link_target=” style=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ margin=” padding=’10’ color=” custom_font=” custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Der in Südwestasien beheimatete Schwarzkümmel (Nigella sativa) und das Öl seiner Samen gelten bereits seit längerem als erfolgversprechender Behelf gegen vielerlei Beschwerden, zum Teil auch als Mittel gegen sehr schwerwiegende Erkrankungen und zudem auch als psychisches Stärkungsmittel.1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3642442/

Auch beim Drogenentzug dürfte die Pflanze hilfreich sein. Das berichten zumindest viele Dauerkonsumenten der ebenfalls vorwiegend in Asien beheimateten Kratom-Pflanze. Das ist insofern interessant, weil ja Kratom seinerseits  sehr beliebt beim Entzug von Opiaten ist. Die Entzugskette könnte also lauten: Opiate→Kratom→Schwarzkümmel.

Ganz andere Wirkungen untersuchten irakische Forscher der Universität Tikrit im Jahr 2013. Nämlich die potenziell hilfreichen Auswirkungen des Schwarzkümmels auf männliche Sexualwerte

Schwarzkümmel lässt Testosteronwerte steigen

Den Wissenschaftlern zu Folge2)https://www.iasj.net/iasj?func=fulltext&aId=85044 soll eine tägliche Dosis von 2 g Schwarzkümmel innerhalb von drei Monaten den Testosteronstatus von Männern um 30 % anheben.  Die Forscher führten ein Experiment mit 40 verheirateten Männern durch, die zwischen 18 und 40 Jahren alt waren und keine Kinder bekommen konnten. Die Spermienmenge und -qualität war von Ärzten bereits vorher als mangelhaft bewertet worden.

Der Hälfte der Männer wurde ein Placebo für drei Monate gegeben, die andere Hälfte erhielt zweimal am Tag zwei Kapseln zu je 500 mg Schwarzkümmel.

Nach drei Monaten wurde in der Placebogruppe keine signifikante Veränderung der Qualität und Menge der Spermien festgestellt. Unter den Männern, die das Schwarzkümmelpulver erhalten hatten, hatte sich sowohl die Menge als auch die Qualität ihre Spermien erhöht.

In hormoneller Hinsicht war festzustellen, dass die Hormone FSH um 47 % und das Hormon LH um 33 % im Blut der Männer der Schwarzkümmelgruppe angestiegen ist. Diese Hormone stimulieren die Produktion von Sperma und Testosteron in den Hoden. Außerdem stiegen die Testosteronwerte  um 30%.

Die Forscher vermuteten, dass der Anstieg des Testosterons auf die Wirkung des Schwarzkümmels auf die Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH zurückzuführen wäre, weil diese Hormone ihrerseits an der Reifung von Spermien beteiligt sind.

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Nigella Sativa
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Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis
1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3642442/
2 https://www.iasj.net/iasj?func=fulltext&aId=85044

“Waldbaden” pusht Killerzellen

Die Japaner studierten das bislang sehr eifrig. Shinrinyoku nennt sich der Aufenthalt im Wald zur Stärkung von Körper und Geist. Glaubt man einer japanischen Studie aus dem Jahr 2008 kann der Effekt sogar eine Woche anhalten.

12 Männer zwischen 35 und 56 ließ man an einem Tag zwei Stunden lang im Wald herumgehen,  am zweiten Tag morgens und nachmittags je zwei Stunden lang und am dritten Tag ging es zurück nach Tokio. Während und nach dem Waldaufenthalt wurden diverse Blut und Urinparameter gemessen und mit Aufenthalten verglichen, bei denen kein Wald zugegen war.

Festgestellt wurden Erhöhungen von positiven Biomesswerten und die Verringerung von Adrenalin.

Die erhöhte Killerzellen-Aktivität war bis zu 7 Tage im Blut der Probanden messbar.