Möglicherweise sind Bockshornkleesamen ein geeignetes Mittel zur Verhinderung von Typ-2 Diabetes.

In einer Studie testeten indische Wissenschaftler die Einnahme von täglich 10 Gramm Bockshornklee an 130 Männern und Frauen im Vordiabetesstadium zwischen 30 und 70 Jahren.
66 Studienteilnehmer erhielten zweimal täglich vor den Mahlzeiten je 5 Gramm Bockshornkleesamenpulver, 74 Leute erhielten stattdessen ein Placebo.
Die Einnahme wurde über einen Zeitraum von drei Jahren getestet.

Man konnte dabei feststellen, dass die Kontrollgruppe, der nur ein Placebo verabreicht worden war, im Vergleich zu Probanden in der Bockshornklee-Gruppe ein viel höheres Risiko hatten, an Diabetes zu erkranken. Zudem war die Normalisierung der Blutzuckerwerte bei der Bockshornkleesamengruppe deutlich stärker als bei der Placebogruppe.

Anmerkung: Täglich 10 Gramm Bockshornkleesamen über drei Jahre ist eine ganze Menge. Die Studie sagt nichts über allfällige Nebenwirkungen aus, die bei einer solchen Menge in Betracht gezogen werden müssen.
In diversen Internetforen berichten Anwender über hormonähnliche Effekte, wie ZB bei Frauen Stärkung der Milchproduktion, Vergrößerung der Brüste, bei beiden Geschlechtern Steigerung der Libido, aber auch Senkung der Libido. Oft wird Bockshornklee auch mit der Verhinderung von männlichem Haarausfall in Zusammenhang gebracht.
Bockshornklees wird die Unterbindung der Testosteronumwandlung in DHT nachgesagt (Hemmung der 5α-Reduktase).

Die Zusammenfassung der Studie zum Nachlesen (Englisch).

 
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