Rote Bete scheint sich derzeit als so eine Art legales Super-Dopingmittel zu etablieren. Spätestens seit den Erfolgen britischer Paralympics-Teilnehmer in London 2012 gilt der Saft aus Roter Bete als leistungs- und ausdauersteigernd.

Seit ein paar Jahren ist bekannt, dass die rote Beete blutdrucksenkend wirkt. In letzter Zeit konzentrieren sich Studien auf die Steigerung von Sportergebnissen und die Gehirnleistung älterer Menschen.

Witzig daran ist eigentlich, dass die in der roten Beete enthaltenen Nitrate (auch in Kunstdüngern enthalten) bis vor wenigen Jahren ziemlich verteufelt wurden. Nitrate verwandeln sich im Körper zu Nitriten, die sich wiederum in schädliche Nitrosamine verwandeln können. Die Schädlichkeit von Nitrosaminen steht außer Streit. Ob die Nitrate im Gemüse (ohne Kunstdünger) jetzt selber schädlich sind, weiß man nun anscheinend doch nicht so genau.

Gerade die in der Roten Bete enthaltenen Nitrate sollen aber für die leistungssteigernden Wirkungen verantwortlich sein.

Und leistungssteigernd kann durchaus auch im erweiterten Sinn aufgefasst werden. So soll die Rote Bete aufgrund ihrer auch “im Süden” durchblutungsfördernden Wirkung Männern zu einer bemerkenswerten Standhaftigkeit verhelfen und den Teilnehmern aller Geschlechter ein wechselweises gesteigertes Interesse aneinander fördern.