Abwarten und Teetrinken lautet ein altbekannter Spruch.

Wenn es stimmt, was britische Wissenschaftler 2006 herausgefunden haben wollen, dann wäre schwarzer Tee vielleicht tatsächlich geeignet, die Erhohlung nach Stresssituationen schneller herbeizuführen.

Man hatte Männern 6 Wochen lang entweder ein Plazebogetränk oder schwarzen Tee verabreicht. Bei beiden Gruppen zeigte sich bei Stresstests ähnliche Auswirkungen auf Blutdruck, Herzschlag etc.

Allerdings ergaben sich bei einer Messung 50 Minuten nach der Stresssituation  starke Unterschiede im Cortisolspiegel beider Gruppen. Bei der Schwarztee-Gruppe zeigte sich eine durchschnittliche Senkung des Cortisolspiegels um 47%, während bei der Plazebogruppe der Cortisolspiegel nur um 27% nach 50 Minuten gesunken war. Zudem berichteten die Männer aus der Schwarztee-Gruppe auch von einer subjektiv besser empfundenen Erholungsphase.

Cortisol gilt im Volksmund als sogenanntes Stresshormon. Es hat den Sinn dem Körper bei Bedarf ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen und ist in stressvollen  und kompetitiven Situationen notwendig. Zudem schätzt die Medizin auch bei Bedarf seine Eigenschaft Immunreaktionen zu dämpfen. Dauerhaft hohe Werte wirken im Körper katabol (muskelabbauend) und fetterzeugend.

Aus den Cortisolmessungen schlossen die Forscher, dass schwarzer Tee geeignet wäre, die Erholung nach stressvollen Situationen zu beschleunigen.

Tee soll angeblich beruhigen.

Tee soll angeblich beruhigen.